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Johanna Weismann
Universitätsstraße 5, 1010 Wien
Tel. 01/523 87 65 - 613, E-Mail: johanna.weismann@oe-cert.at

Pressetext

Ö-Cert fördert Qualität und Transparenz

Ö-Cert, der von den Ländern und dem Bund (Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung) neu geschaffene Qualitätsrahmen für Erwachsenenbildungsorganisationen, ist am 1. Dezember 2011 gestartet. Durch das innovative Verfahren, das unterschiedliche Qualitätszertifikate anerkennt und spezifische Grundvoraussetzungen überprüft, werden erstmals österreichweit einheitliche Qualitätsstandards für Bildungsanbieter geschaffen. Ö-Cert hat europaweiten Vorbildcharakter und trägt dazu bei, qualitätsfördernde Maßnahmen zu setzen sowie die Erwachsenenbildung weiter zu professionalisieren.

 

Ausgangssituation

Die österreichische Erwachsenenbildungslandschaft zeichnet sich durch eine Vielzahl an Anbietern (bis zu 3.000) und Angeboten aus. Neben der Vielfalt an Erwachsenenbildungsorganisationen gibt es auch noch eine schwer überschaubare Anzahl an Qualitätsmanagementsystemen (ISO, EFQM, LQW u.v.m.). Gleichzeitig wurden in zunehmendem Ausmaß in den Bundesländern Qualitätskriterienlisten oder Verfahren der externen Qualitätssicherung (z.B. OÖ Qualitätssiegel, Cert-NÖ) etabliert, um Verzeichnisse von anerkannten Bildungsanbietern zu erstellen. Diese stellen eine wesentliche Grundlage für die seitens der Länder dar. Dies hat dazu geführt, dass sich überregional tätige Anbieter mehrfach Anerkennungsverfahren (mit jeweils ähnlichen, aber letztlich doch nicht identen Standards) unterziehen mussten. Das erzeugte bei Bildungsorganisationen und Verwaltungen zusätzlichen Aufwand und Kosten.

Um diesen Mehraufwand zu vermeiden und Transparenz und Vereinfachungen für Bildungsinteressierte und Fördergeber zu schaffen, wurde Ö-Cert entwickelt und mit 1. Dezember 2011 gestartet. Der europaweit einzigartige Qualitätsrahmen für die Erwachsenenbildung wurde vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur ( bm:ukk), den Bundesländern und VertreterInnen namhafter Erwachsenenbildungsorganisationen unter wissenschaftlicher Begleitung von Univ.-Prof. Dr. Elke Gruber, Alpen-Adria Universität Klagenfurt, sowie Mag. Peter Schlögl, Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung, entwickelt.

 

Vorteile von Ö-Cert

Ö-Cert ist österreichweit anerkannt. Dadurch entfallen die Mehrfachzertifizierungen für überregional tätige Anbieter. Bildungsinteressierte und Fördergeber profitieren von der „Marke“ Ö-Cert: Sie sehen auf den ersten Blick, wer ein Qualitätsanbieter ist. Das aktuelle „Verzeichnis der Ö-Cert Qualitätsanbieter“, das für Qualität und Sicherheit bürgt, ist auf oe-cert.at/qualitaetsanbieter/ abrufbar.

 

Voraussetzungen für Ö-Cert

Um Ö-Cert zu erhalten, sind die Ö-Cert-Grundvoraussetzungen zu erfüllen. Als Qualitätsnachweis ist ein von Ö-Cert anerkanntes Qualitäts-Zertifikat vorzulegen.

 

Anerkennungsverfahren

Erwachsenenbildungsorganisationen können Bewerbungen für Ö-Cert unter
oe-cert.at/login einreichen. Die Ö-Cert Geschäftsstelle prüft die Bewerbungen auf Vollständigkeit. Eine unabhängige Akkreditierungsgruppe entscheidet über die Ö-Cert-Vergabe.

 

Kosten

Die Bearbeitung ist kostenlos. Für Zertifikat und Logonutzung sind 100 Euro zu bezahlen.